[imc-ch-process] vienna indymedia

indymedia ch switzerland at indymedia.org
Thu Jul 8 09:15:09 PDT 2004


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>
> vienna.indymedia.org stellt sich vor
>
> vienna.indymedia.org soll ein radikaldemokratischer Nachrichtenkanal
> werden. vienna.indymedia.org will den emanzipatorischen Umgang mit
> Informationen und Medien gezielt fördern. Die Idee hinter
> vienna.indymedia.org ist, dass aus reinen Medienkonsument/innen
> Medienmacher/innen werden, ohne dabei gesellschaftlich existente
> Hierachien, die sich auch innerhalb von vienna.indymedia.org finden
> lassen werden, aus dem Blick zu verlieren.
>
> Es geht vienna.indymedia.org nicht darum, interessante Infos aus
> kommerziellen Massenmedien zusammenzutragen, sondern diesen Medien die
> eigene Sicht auf soziale Prozesse entgegenzusetzen, bzw. Ereignisse ins
> Blickfeld zu rücken, die von diesen Medien nicht wahrgenommen werden
> (können). Die Moderation von vienna.indymedia.org soll dabei zum Ziel
> haben, diese Art von Berichterstattung, ähnlich dem Prinzip der
> „positiven Diskriminierung“ bzw. “affirmative action“, zu fördern.
>
> vienna.indymedia.org ist grundsätzlich offen für alle Beiträge, es sei
> denn sie haben zum Beispiel einen ssexistischen, rassistischen oder
> antisemitischen Charakter. Es gibt darüber hinaus zahlreiche linke
> Internetprojekte, die gute Terminkalender oder Diskussionsforen
> anbieten, Gruppen die Möglichkeit zur Selbstdarstellung bieten oder
> linke Zeitschriften archivieren. vienna.indymedia.org will keine
> Konkurrenz zu diesen Projekten sein.
>
> Der Ansatz von vienna.indymedia.org ist ein anderer als der der meisten
> dieser Projekte. vienna.indymedia.org hat keine Redaktion. Im Gegensatz
> zu Projekten mit einer klaren politischen Zielsetzung will das
> Moderationskollektiv nicht unmittelbar Politik machen, sondern in erster
> Linie eine emanzipatorische Nutzung von Medien fördern.
>
> Aus diesem Grund werden auf der ersten Seite hauptsächlich selbst
> recherchierte bzw. erlebte Berichte von Einzelpersonen oder kleinen
> Kollektiven gestellt werden. Dadurch soll Indymedia als Plattform für
> diese Form der Berichterstattung konturiert werden. Dies stellt
> einerseits zweifellos eine Hierarchisierung des Informationsflusses dar,
> die auch als solche benannt werden muss. Andererseits sollen diese
> Regeln dazu dienen, gesellschaftlich existente Hierachien auf der Seite
> so wenig Plattform als möglich zu bieten, oder strukturelle
> Diskriminierung gar zu verstärken, sondern soziale Freiräume zu
> schaffen. Die Auswahl der Beiträge sollte daher nicht nach “gefühlter
> Wichtigkeit” stattfinden, sondern - soweit möglich - anhand
> struktureller Kriterien.
>
> Kriterien
>
> Um vienna.indymedia.org als Plattform für eigene Berichterstattung zu
> konturieren, werden bestimmte Beiträge daher nicht auf die Startseite
> gestellt werden. Zur Diskussion stehen bisher:
>
> • Termine und Demoaufrufe (Bei angelaufenen Kampagnen werden regelmässig
> Termine und Aufrufe in die Mittelspalten-Texte als Links gesetzt.)
> • schon an anderen Stellen veröffentlichte Texte
> • aus kommerziellen Medien kopierte Texte (hierbei sind übersetzungen
> von Texten und Meldungen von hier kaum zugänglichen Medien eine Ausnahme.)
> • Gruppenstatements, Presseerklärungen, Diskussionspapiere, Massenmails.
> Auch hier geht es um die Zugänglichkeit von Texten. Beiträge von
> Gruppen, die schon auf zahlreichen anderen Internet-Seiten oder in
> Zeitschriften veröffentlicht wurden, werden nicht auf die Startseite
> gestellt, weil es nicht der Ansatz von vienna.indymedia.org ist alles
> irgendwie relevante auf der Seite zu versammeln, sondern eine Plattform
> für eigene Berichterstattung zu sein. Unter eigener Berichtserstattung
> verstehen wir allerdings Statements von Kleingruppen, die sonst nicht
> die Möglichkeit haben an die Öffentlichkeit zu treten.
> • superkurze Meldungen
> • reine Kommentare ohne Nachrichtenwert
> • Beiträge von nach staatlicher Macht strebenden Gruppen und Parteien
>
> vienna.indymedia.org soll ein Werkzeug sein, das von allen
> Interessierten benutzt werden will. Dazu gehört natürlich auch Kritik an
> Moderationsentscheidungen - Texte sind recht lebendige Gebilde und
> lassen sich manchmal nur widerwillig in die oben aufgeführten Kategorien
> pressen. Für vienna.indymedia.org wird es daher eine zentrale
> Herausforderung werden, entsprechende Rahmen zu schaffen, in denen eine
> solche Kritik möglich ist.
>
> Regionalisierung
>
> Ein weitere wichtige Aufgabe für uns soll die Stärkung lokaler
> Strukturen und Vernetzung mit internationalen Zusammenhängen, über
> bestehende nationalstaatliche Rahmen hinweg, sein. Damit wollen wir eine
> Diskussion aufgreifen, die auch im Indymedia-Netzwerk geführt wird.
>
> Mitmachen
>
> Wenn auch Du Dich in den Gestaltungsprozess um ein unabhängiges
> Medienzentrum für Wien beteiligen willst (auch wenn Du jetzt vielleicht
> noch nicht genau weißt wie), dann melde Dich doch einfach per Email und
> Du wirst über eines unserer nächsten Treffen informiert:
>
> Email:
>  > > imc.vienna at gmxSTOPSPAM.net
>
> Emailliste subskribieren:
>  > > http://lists.t0.or.at/wwsympa.fcgi/info/vienna.indymedia
>
> Unser nächstes Treffen: Mittwoch, 28. Juli, 19.30 Uhr im EKH,
> Wielandgasse 2-4, 1100 Vienna, Austria.
>
> --------
>
> About us - vienna.indymedia.org - May 2004
>
> *vienna.indymedia.org will be a radical democratic news channel and
> plans to encourage an emancipatory approach to informations and the
> media. vienna.indymedia.org is the idea that consumers of the media
> transform to producers of the media, without neglecting existing
> inequalities within the society and within the project of
> vienna.indymedia.org.*
>
> The idea of vienna.indymedia.org is not to gather the most interesting
> news from the corporate media but to counter corporate media with our
> own views of social developments and to concentrate on events that are
> neglected by corporate media. The presentation policy of
> vienna.indymedia.org try to support this form of media participation
> similar to affirmative action policies.
>
> vienna.indymedia.org is in principle open for all informations, aside
> from sexist, racist or antisemitic opinions. There are numerous left
> internet projects, which offer good appointment calendars or discussion
> platforms, to groups the possibility for self-manifestation or archive
> left magazines. vienna.indymedia.org does not want to be in competition
> to these projects.
>
> The idea of vienna.indymedia.org is different to most of these projects.
> vienna.indymedia.org does not have political editorship. Contrary to
> projects with a clear political objective, the presentation activists do
> not want to make politics in this meaning, but to promote primarily an
> emancipatory use of media.
>
> The presentation activists set mainly investigated and/or experienced
> reports of individuals or small collectives to the first side. Thus
> Indymedia is to be outlined as a platform for this form of reporting.
>
> This presentation policy certainly establishes a hierarchy of the
> information flow. This policy should help to overcome existing social
> hierarchies and to establish a place free of discrimination. However the
> selection takes place not after "felt importance", but - as far as
> possible - on the basis of structural criteria.
>
> Criteria
>
> In order to outline Indymedia as a platform for own reporting, certain
> contributions are not set to the starting side. Discussed are so far:
>
> + Dates and demo calls (With started campaigns, regularly dates and
> calls are set into the central column texts as links.)
> + already in other places published texts
> + from commercial media copied texts (here are translations of texts and
> news from hardly accessible media an exception.)
> + Group statements, press statements, discussion papers, mass mails. The
> accessibility of texts is the point of discussion. Contributions of
> groups, which were already published on numerous other internet sides or
> in magazines, are not set to the starting side, because it is not the
> meaning of vienna.indymedia.org to gather all somehow relevant on the
> side, but to be a platform for own reporting. However, by own reporting
> we understand statements of small groups that have no other access to
> the public should be included.
> + very short messages
> + pure comments without news value
> + contributions of groups and parties that aim to take over state
> authority
>
> vienna.indymedia.org should be a tool, which want to be used by all
> interested people. Naturally criticism at presentation decisions belongs
> also to that - texts are quite lively things and sometimes it is hard to
> press contributions into the categories specified above. It will be a
> central responsibility to establish structures in which such criticism
> could be discussed.
>
> Regionalism
>
> A futher important goal will be to strengthen local structures and the
> coordination with international networks overcoming national boundaries.
> Doing that we want to take up discussions from the indymedia network.
>
> Take part
>
> Join us in the process to establish an independent media center for
> Vienna. Any participation is welcome, even if you have no clear ideas
> how to participate contact us by email, we will inform you about our
> next meeting:
>
> Email:
>  > > imc.vienna at gmxSTOPSPAM.net
>
> Subscribe our public email list:
>  > > http://lists.t0.or.at/wwsympa.fcgi/info/vienna.indymedia
>
> *Next meeting: Wednesday, July 28, 19.30 at Ernst-Kirchweger-Haus,
> Wielandgasse 2-4, 1100 Vienna, Austria.*
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
> indymedia ch wrote:
>
>>hoi
>>
>>du wolltest dich auf die imc-davos mailingliste einschreiben.
>>eigentlich ist die nur für leute geöffnet, die mal an ein treffen
>>vorbeikommen. wärs dir möglich, an so einem z.b. in zürich oder bern
>>teilzunehmen?
>>
>>gruss,
>>switzerland at indymedia.org
>>
>>
>>
>>
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