[Imc-germany-editorial] marokko-feature bzw. umgang mit autorInnen und der laenge von features

briks briks at riseup.net
Do Jan 4 08:34:04 PST 2007


Hi,

ich finde die Abstracts der Specials sollten möglichst nicht so hoch
sein, dass das nächste Feature bei 768 Pixeln Höhe und
Standardeinstellungen bei Vollbild aus dem sichtbaren Bereich raus rutscht.
Ich weiß nicht, ob das Abstract wirklich das Lesen des Artikels ersetzen
soll, oder ob es bei Indy vielleicht auch den Sinn hat Interesse für den
eigentlichen Artikeltext zu wecken.
Auch die bisher gängige Praxis die Abstracts voller Links zu machen
finde ich teils unverständlich, da somit der eigentliche Text selbst
entwertet wird oder unnötig erscheint. Ich würde es oft besser finden,
wenn zunächst von der Startseite aus, auf den Artikeltext verwiesen
wird, der dann am Ende entsprechende weiterführende Links oder
Quellenangaben enthalten kann.

Im aktuellen Fall wäre es vom formalen Vorgehen her sicherlich richtig
gewesen den Feature-Vorschlag hier in der Mailingliste erstmal zu veto'n
und in Ruhe drüber zu diskutieren. Zumal er fast nen halben Tag zu früh
als Special gesetzt wurde. - Aber an sich sehe ich manchmal auch eine
Stärke darin, selbstgesetzte Richtlinien im angenommenen gegenseitigen
Einverständnis überschreiten zu können. :)

Ich bin jetzt immer noch der Auffassung, dass es "der Sache" mehr
geholfen hat, den Artikel jetzt als Special zu machen, als garnicht oder
erst viel später.
Solange ich noch an der Abstract-Kürzungsdiskussion teilgenommen hatte,
hatte ich nicht den Eindruck, dass es andere Vorschläge gab.

Ich finde auch, dass in den Features/Specials zusätzlich als author
"indy" oder "Moderation" geschrieben werden sollte, um Abänderungen des
Original zu markieren.

Lotti schrieb:
> dass aber leute in der wueste
> sitzen, *ohne jede moeglichkeit* kontakt zu moeglichen
> unterstuetzerInnen aufzunehmen und genau deswegen da verhungern,
> erfrieren, verdursten und dass das kein bedauerlicher einzelfall ist,
> sondern gerade systematisch betrieben wird, hat durchaus nachrichtenwert.

"In der Wüste ausgesetzt" impliziert das teilweise schon. Naja, ist
Abwegungssache zwischen Abstractlänge und Informationsgehalt/Genauigkeit.

Sebs Vorschlag ist dann wohl erstmal die kompatibelste Lösung.
Kümmert sich wer drum?


briks