[Imc-germany] antifa.de.indymedia.org

P. pete at so36.net
Mo Okt 31 09:56:55 PST 2005


Hi


Gebe Dir da definitiv recht. 
Das Problem bei einem antifa.de.indymedia.org wäre, daß es nur dem Namen nach 
ein Indymedia wäre. Die verfasstheit der Antifaszene garanitiert, daß diese 
Seite ausschliesslich aus sinnlosen Debatten, pubertäres Rumgemacker und 
wirren Gruppenerklärungen (die mit den vielen !!!!!!) bestehen würde. 

Andererseits führt wohl kein Weg daran vorbei, ein solches Antifaportal 
anzustoßen (auch wenn da vielleicht nicht unbedingt indymedia drauf stehen 
sollte, sondern sowas wie antifamedia oder so). Von allein wird aus der 
Antifaszene keine Initative geben, weil es schön bequem ist, andere Projekte 
zu kapern und die nötige Medienkompetenz zum Aufbau solcher Strukturen fehlt.

 Aber vielleicht können wir ja trotzdem sowas wie ein schrittweises Konzept 
entwickeln und nach jedem Schritt mal analysieren, was er gebracht hat.

Mögliche Schritte: 
- nur noch *echte* Berichte auf die Startseite. Bilderserien und Rumgemacker 
bleiben im Openposting und bekommen sogar den vorgeschlagenen 
Bildersammlungs-Kasten. Gleichzeitig immer klarmachen, daß vernünftige 
Berichterstattung zu Antifathemen durchaus zu Indy passen.
- versuchen mit Antifagruppen, die etwas vernünftiger sind, in Kontakt zu 
treten und sie davon zu überzeugen, an einem möglichen Antifaportal 
mitzuarbeiten
- Hilfe bei der Einrichtung und Promo für ein solches Projekt. Dazu können wir 
technischen Support und Rechtstipps geben. 

Nur so meine ersten, unausgegorenen Gedanken dazu. 

P.




Am Montag, 31. Oktober 2005 18:28 schrieb Anna:
> auf die gefahr hin, dass das als scherz oder ironie gewertet wird,
> wuerde ich gern mal vorschlagen, einen schritt in richtung 'antifa raus
> aus de.indymedia.org und rein in irgendwas anderes' zu denken.
>
> da werden sicher alle moderatorInnen gleich entsetzt reagieren 'sollen
> wir das etwa auch noch machen?!'. zu recht wahrscheinlich.
>
> ich habe keine konkrete idee, was das werden soll, aber ich finde, es
> geht so nicht weiter. indymedia deutschland entwickelt sich zu einem
> witzprojekt, schoenstes beispiel gerade heute wieder:
>
> --------
> http://de.indymedia.org/2005/10/131153.shtml
> Nazis in Göttingen
>
> von Butter-Reisecrew - 31.10.2005 15:52
> Bild Hier noch einige Bilder von Nazis, die am Demonstrationsversuch der
> NPD am 29.10.in Göttingen teilgenommen haben.
> Auch wenn Indy kein Bilderalbum sein soll, gibts hier aufgrund der
> fehlenden Alternativen ein paar Bilder von Nazis in Göttingen. Es wäre
> wahrscheinlich wirklich besser, ein eigenes Antifa Indymedia oder so
> etwas aufzubauen.
> --------
>
> und die gute idee wird ja immerhin auch gleich genannt; indymedia
> antifa. da sich das als globales projekt so wie etwa biotech.indymedia
> wahrscheinlich so schnell nicht realisieren laesst, vielleicht als
> eigenes projekt im rahmen des deutschen?
>
> die masse der fotografierenden 'antifaschistInnen' kommt offenbar von
> dem zwang nicht los, jeden verschwommen aufgenommenen kopf bei indymedia
> loswerden zu muessen. das macht indymedia deutschland zu einem projekt,
> das fuer andere zunehmend unbrauchbar wird.
>
> insofern gibt es mehrere optionen, die sich nicht gegenseitig
> ausschliessen:
>
> a) alles in der rubrik antifa landet irgendwo anders. entweder *nur* in
> der rubrik antifa, oder auf einer ganz eigenen seite. nicht mehr im open
> posting und schon gar nicht im newswire. um die moderation nicht
> zusaetzlich zu belasten, waere schoen, wenn das mit max. einem
> zusaetzlichen klick zu machen waere.
>
> b) es werden sehr deutlich einladende signale in richtung antifa und
> foto-antifa ausgestrahlt, dass eine initiative, was eigenes aufzubauen,
> stark unterstuetzt wuerde. dann koennen sie das selber moderieren,
> gestalten, sortieren, verlinken, sammeln, sich darueber freuen, im
> idealfall ueberpruefen, etc.
>
> wie gesagt: das ist kein endgueltiger vorschlag, sondern eher ein
> ernstgemeinter denkanstoss
>
> initiative zu rettung von imc germany als nachrichtenprojekt
> Anna