[Imc-germany] Gegenöffentlichkeit ist Sinn von indy

Matthias Wild wild.matthias at web.de
Di Apr 25 07:14:06 PDT 2006


hi pete,

ok, alles klar, würde für dresden was machen, gibts schon leute?

Ich denke schon, dass im. eine Alternative gegen die 
> Mainstream-Medien sein soll, es kommt doch darauf an dem einheits-meinungs-brei, 
was entgegenzusetzen.
Die Orgastruktur (grassroots) selbst ist doch nur das Mittel zum Zweck, nicht aber  Das "Revolutionäre" an sich!!

Das revolutionäre Moment ist doch, wenn (möglichst noch unpolitisierte) Bürger, die Beiträge lesen und
verstehen, warum dieses System ihren INteressen widerspricht!

Da denke ich, kann im. durchaus noch aufklärerischer werden. Und die Popularität muss gesteigert werden,
im. darf nicht nur ein linkes medium sein!!! 
  
Nur weil die taz mittlerweile verbürgerlicht ist, muss das ja mit uns nicht zwangsläufig so laufen.

grüße
m.
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: pete at so36.net
> Gesendet: 25.04.06 12:55:39
> An: imc-germany at lists.indymedia.org
> Betreff: Re: [Imc-germany] Regionale indys sinnvoll und machbar?


> Hallo
> 
> Vielleicht noch mal um Mißverständnisse in der Diskussion zu vermeiden, da es 
> schon ein paar mal aufgetaucht ist: die Regionalisierung meint hauptsächlich 
> die Organisationsstruktur, nicht notwendigerweise die Inhalte. 
> Zu dem, was Du konkret schreibst, Matthias: eine dezentralisierte 
> Orgainsationsstruktur würde ja nichts an der Zahl der Leute ändern, die für 
> Indymedia Artikel schreiben. Höchstens würde die größere Nähe zur Basis im 
> Laufe der Zeit zu mehr Mitmachen führen.
> Indymedia hauptsächlich als inhaltliche und zentrale Alternative gegen die 
> Mainstream-Medien aufzubauen halte ich für einen falschen Ansatz. Das hat die 
> taz zuvor auch schon probiert. Das "Revolutionäre" an Indymedia ist ja die 
> Grassroots-Organisation.
> 
> P.
> 
> 
> 
> 
> 
> Am Dienstag, 25. April 2006 11:41 schrieb Matthias Wild:
> > Liebe mitstreiterINnen
> >
> > Wenn indymedia regionale Nachrichten zufriedenstellend anbieten will, wäre
> > ein Redaktionsmensch von nöten, der sich um seinen kreis ode rbundesland
> > kümmert. Ansonsten wird dieses Ziel nur sporadisch zu erreichen sein, weil
> > es eben nicht überall Indymedianutzer und -fütterer gibt. Ich weiß, dass
> > das an dem heiligen Prinzip rüttelt, aber ein medium braucht - wenn es so
> > hohen ansprüchen, wie aktueller regionaler berichterstattung genügen soll -
> > nachbereitung (ERgänzungen, Meldungen aus regionalzeitungen
> > zitieren/kritisieren)
> >
> > Ich denke, dass es zuallererst das Ziel sein sollte, bundesweit eine
> > kompetente und kritische Berichterstattung zu allen relevanten Themen  zu
> > gewährleisten.
> >
> > Wir sollten uns da nicht überheben, sondern erreichbare Ziele setzen und
> > die verfolgen. Meiner Meinung nach ist viel wichtiger, INdymedia als
> > ernstzunehmende Alternative zu etablieren und eine gewisse
> > journalisitische, bzw. inhaltliche Qualität und Quantität zu garantieren.
> >
> > viele Grüße


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