[Imc-germany] [Fwd: [g8-2007] Aufräumen in Reddelich und Schule Rostock]
Anna
anna at mail.nadir.org
Di Jun 19 05:36:27 PDT 2007
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [g8-2007] Aufräumen in Reddelich und Schule Rostock
Datum: Mon, 18 Jun 2007 23:20:00 +0200
Von: Edith Faxen <edifax at web.de>
Organisation: http://freemail.web.de/
An: camping07 at listi.jpberlin.de, g8-2007 at lists.riseup.net,
g8-2007-mv at lists.riseup.net, vorbereitungrostock at yahoogroups.de
hi,
REDDELICH
morgen ist Abnahmetermin in Reddelich und obwohl - vor allem dank der
Handwerkers - sehr viel an Aufräumarbeiten geschafft ist, werden wir
wohl um eine Nachfrist nicht rumkommen, es soll nun doch noch einiges
vom Mulch weg und das erfordert noch Arbeit für 2 Leute noch ca 3 Tage -
ansonsten nur Kleinkram,
SCHULE
Schwieriger ist die Situation an der Schule, die ja vor einer Woche nach
fortwährenden Provokationen von local Prollköppen und rechten
Jugendlichen früher als geplant verlassen wurde. So konnte bislang dort
nicht aufgeräumt werden. Auch sind längst nicht alle Wertsachen
gerettet. Inzwischen ist die Schule dermaßen von der Nachbarschaft
gerockert worden (Überflutung, lebensgefährlich offenliegende Kabel,
Schlachten mit hunderten von Konservendosen, diverse eingeschmissene
Scheiben und weitere Zertrümmerungen), daß dort nicht meher viel von
Wert drin ist.
Ich war heute bei der Baubesprechung mit der Stadt dabei, wo es am Rande
auch um die Abwicklung der von "uns" (attac als Vertragspartner)
vertraglich zugesicherten vollständigen Beräumung der Schule ging.
Bislang ging die Stadt davon aus, daß niemand mehr aufräumt, die
Zuständige vom Bauamt hätte mit Sabine von Attac abgesprochen, daß die
Firma das übernimmt und die Rechnung zu attac geht. Ich hab da mal
interveniert, da ich glaube, daß sich die meisten nicht so richtig der
Kosten bewußt sind.
Ich gehe mal davon aus, daß pro Raum ca 3 m³ Müll mit insgesamt 0,3
Tonnen anfallen, das sind bei 50 Räumen 5 Container und
15 Tonnen Müll. Die reinen Deponierungs- sowie Containeran- und
-abfahrtkosten würden sich dann auf geschätzte 2500 - 3000 Euro
belaufen. Die Arbeiten, die Möbel (incl Demontage) aus den Fenstern in
den Hof zu schmeissen und dann in die Container zu tun, könnten
wahrscheinlich 10 Leute in 1 Tag schaffen. Würde das eine Baufirma
übernehmenm, würde das geschätzte 2500 Euro kosten. Macht 5000,- zusammen.
Ich habe dann gesasgt, daß es schon einige Leute gibt, die beim
Aufräumen mithelfen würden, könne aber auf keinen Fall Garantien
übernehmen, daß wir wirklich alles oder einen Großteil schaffen.
Daraufhin gab es das Angebot der Stadt, ab morgen dort Container
hinzustellen, die wir vollmachen können. Das würde die Kosten
reduzieren. Wir hätten dafür dann 1,5 - 2 Wochen Zeit, dann würde die
Schadstoffsanierung erfolgen - danach der Abriß. Würde aber in den
nächsten Tagen nix passieren, macht alles die Firma.
Rein rechtlich gesehen wird sich die Stadt bei Attac schadlos halten.
Ich finde es ausgesprochen unsolidarisch, wenn Attac, auch wenn sie
einiges an Geld haben - genau deswegen alles zahlen sollen, nur weil sie
den Vertrag fürv ein gemeinsames Projekt unterzeichnet haben. Ich finde,
daß da die gesamte Protestbewegung gefordert ist, zu helfen. Dies kann
entweder dadurch geschehenm, daß Leute dort ab morgen aufräumen - oder
aber denjenigen, die vor Ort in Rostock sind und sowieso schon - auch
vorher in der Schuile als BewohnerInnen den Drecksjob gemacht haben -
eine Entschädigung dafür geben. - Hab mal so rumgefragt heute: Es ist
nicht gerade eine große Bereitschaft da, nochmal unentgeldlich in dieses
abgerockerte Schlachtfeld sich hineinzubegeben.
Mit einer finanziellen Entschädigung ließe sich die Kostenlawine von
5000 vielleicht auf 3500 Euro drücken - aber auch das ohne Gewähr. Es
mögen sich bei dieser Thematik nicht nur Attac und CC-Crew angesprochen
fühlen, sondern alle Module/NGos - Ich finde es im Nachhinein unmöglich,
in welch einem saumäßigen Zustand die diversen Module die ihnen
überlassenen Räume hinterlassen haben und daß sich insnbeasondere
niemand von NGO/Moulen einen Kopp darum gemacht hat, wer denn alle die
Infrastruktur des CC (u. a Küche) beseitigt, die doch so gern von allen
NGO/Modulen benutzt wurde.
Meiner Meinung nach gibt es ganz viel an attac zu kritisieren vor allem
die dämliche vonGewaltdistanzierungsorgie, die in Zukunft ein
Zusammenaerbeiten mit einigen Leuten von Attac kategorisch unmöglich
macht. Diesen Konflikt will ich aber politisch ausfechten und nicht über
die Kohle. Ich fand es blöd, wie alle möglichen Module - insbesondere
auch Attac die SchulbewohnerInnen in der Anfangsphase haben inmitten
dieser rechtsorientierten Plattenbaugegend haben sitzen lassen,
allerdings finde ich eine Retourkutsche - attac jetzt auf den vermüllten
Schuldenbergen sitzen zu lassen, dem Konzept der Protestbewegung, sich
nicht an Nebenkriegsschauplätzen spalten zu lassen, abträglich. Also wer
es schade findet, daß attac pleite zugrunde geht und diese Gruppe noch
weiter haben will, um sie politisch zu bekämpfen, möge aufräumen
und/oder was spenden. Schlage vor, Sa ab 10 Uhr an der Schule -
Pennplätze wohl kein Problem - aber anmelden!
cu edith
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jabber: anna_too at amessage.info
..after the G8? Looking for Jobs. Talk to me.
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